Wie man mehrere Namen korrekt auf einem Briefkasten angibt?

Ein Umzug in eine Wohngemeinschaft, ein Partner, der einzieht, ein vorübergehend untergebrachter Elternteil: Bei jedem Wechsel des Bewohners stellt sich die gleiche praktische Frage zur Briefkastenbeschriftung. Wenn das Schild nicht mit den Namen übereinstimmt, nach denen der Postbote sucht, wird die Post zurückgeschickt. Zu wissen, wie man mehrere Namen auf einem Briefkasten anzeigt, verhindert Wochen mit verlorener Post, insbesondere bei Einschreiben.

Zusätzliche Standortangaben auf dem Schild: Was das Gesetz von 2022 ändert

Das Gesetz vom 8. Februar 2022 hat die Nummerierung und Benennung der Straßen in allen Gemeinden generalisiert. Jede Straße muss benannt, jede Wohnung nummeriert werden. Man denkt nicht immer daran, aber diese Verpflichtung hat direkte Auswirkungen auf den Briefkasten.

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Wenn mehrere Personen die gleiche Adresse teilen, kann das Schild nicht mehr mit einem isolierten Nachnamen auskommen. Um gut zu verstehen, wie man mehrere Namen auf einem Briefkasten anzeigt, muss man die von der ANGDM empfohlene Adressstruktur kennen: Zeile 2 ist für die Wohnungs- oder Briefkasten-Nummer, die Etage, den Flur oder das Treppenhaus reserviert, und Zeile 3 für Zusätze wie den Eingang, das Gebäude oder die Wohnanlage.

Diese Elemente auf dem Schild zu übernehmen, erleichtert die Identifizierung jedes Empfängers. In einem Gebäude, in dem drei Mitbewohner die gleiche Wohnung bewohnen, verhindert die Angabe „Whg 12 – Gebäude B“ unter den Namen, dass der Postbote zwei benachbarte Briefkästen verwechselt.

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Frau, die ein Etikett mit mehreren Namen auf einem Briefkasten in einem Wohnflur anbringt

Namen auf dem Briefkasten: Reihenfolge und Format je nach Situation

Der Nachname ist die einzige tatsächlich notwendige Angabe, damit die Post die Sendungen zustellt. Der Vorname bleibt optional, wird aber nützlich, sobald zwei Personen mit demselben Namen die gleiche Adresse teilen (z.B. Elternteil und volljähriges Kind).

Verheiratetes oder verpartnertes Paar

Es werden beide Nachnamen angegeben. Wenn der Platz es zulässt, fügt man die Vornamen hinzu. Eine gängige Darstellung: „MARTIN – DUVAL“ in der ersten Zeile, die Vornamen darunter. Wenn einer der Partner im Alltag den Namen des anderen verwendet, ist es dennoch besser, seinen Geburtsnamen anzugeben: Das ist der Name, den die Post und die Behörden verwenden.

Wohngemeinschaft und Unterbringung

Jeder Bewohner, der Post erhält, muss auf dem Schild erscheinen. In einer Wohngemeinschaft werden die Namen alphabetisch aufgelistet, um das Lesen zu erleichtern. Für eine vorübergehend untergebrachte Person fügt man die Angabe „bei“ gefolgt vom Namen des Mietvertragsinhabers hinzu.

  • Mitbewohner: ein Name pro Zeile, ohne die Kapazität des Schildes zu überschreiten (in der Regel drei bis vier Zeilen)
  • Untergebrachter: „LEGRAND bei MARTIN“, was dem Standardformat für die Post entspricht
  • Patchworkfamilie: die Namen der beiden Eltern und, falls die volljährigen Kinder Post erhalten, deren jeweilige Namen
  • Berufliche Tätigkeit von zu Hause: der Name des Unternehmens oder der Selbstständigkeit kann auf einer eigenen Zeile unter dem Namen des Bewohners angegeben werden

Die Post drängt nun über die Gemeinden auf eine umfassendere Identifikation der Bewohner, um Zustellfehler zu minimieren. Wenn man das Schild aktualisiert, sollte man sich von Anfang an daran halten.

Fehler auf dem Schild, die die Zustellung der Post blockieren

Der Postbote hat nur wenige Sekunden pro Briefkasten. Ein unleserliches oder unvollständiges Schild führt zu einer Rücksendung des Briefes an den Absender. Hier sind die häufigsten Fehler, die man in Mehrfamilienhäusern findet.

Der erste ist das völlige Fehlen eines Namens. Rechtlich gesehen gibt es keine Strafe für dieses Versäumnis. In der Praxis wird die Post einfach nicht zugestellt, und Einschreiben gelten als an einen „Unbekannten an der Adresse“ gerichtet.

Der zweite betrifft zu kleine Schriftzeichen oder unzureichenden Kontrast. Ein handschriftliches Etikett mit einem feinen Marker auf einem dunklen Hintergrund wird nach einigen Monaten der Exposition unleserlich. Gravierte oder auf hellem Hintergrund gedruckte Schilder bleiben viel länger lesbar.

Dritte Falle: Das Schild nach einem Auszug nicht zu aktualisieren. Der ehemalige Mieter erhält noch mehrere Monate Post. Wenn sein Name auf dem Briefkasten bleibt, steckt der Postbote weiterhin die Briefe hinein, was die Nachverfolgung für den neuen Bewohner und den Absender erschwert.

Reihe von Briefkästen in einem Gebäude mit Namensschildern, eines zeigt zwei Namen, die auf gebürstetem Messing graviert sind

Standardisiertes Schildformat und einzuhaltende Maße

Für Gebäude, die nach 1979 gebaut wurden, macht das Dekret vom 29. Juni 1979 die Anwesenheit eines standardisierten Namensschildes an jedem gemeinschaftlichen Briefkasten obligatorisch. Es handelt sich um einen vorgesehenen Platz für ein Schild oder ein Etikett, nicht um ein gesetzlich vorgeschriebenes einheitliches Format.

In einer Eigentümergemeinschaft kann der Verwalter ein einheitliches Modell (Farbe, Typografie, Maße) festlegen. Bevor man ein Schild bestellt, überprüft man die Hausordnung. Einige Wohnanlagen verlangen gravierte Schilder, andere akzeptieren laminierte Etiketten.

  • Die Maße des vorhandenen Namensschildes vor der Bestellung überprüfen (gängige Formate liegen bei etwa 100 x 25 mm)
  • Ein hellen Hintergrund mit dunklen Zeichen oder umgekehrt bevorzugen, um den Kontrast zu maximieren
  • Großbuchstaben für Nachnamen und Kleinbuchstaben für Vornamen verwenden, gemäß den postalischen Gepflogenheiten

Die Kosten für den Austausch des Schildes trägt der Bewohner, es sei denn, die Änderung resultiert aus einer Entscheidung des Verwalters zur Vereinheitlichung aller Briefkästen. In diesem Fall werden die Kosten in die Betriebskosten aufgenommen. Die Rückmeldungen zu diesem Punkt variieren je nach Wohnanlage, daher ist es besser, vor der Ausgabe eine Bestätigung beim Verwalter einzuholen.

Ein letzter oft übersehener Punkt: Wenn man eine endgültige Adressänderung bei der Post vornimmt, muss die Aktualisierung des Schildes parallel erfolgen. Die Nachsendung hat eine begrenzte Dauer, und nach Ablauf dieser Frist ist nur das Schild für den Postboten maßgeblich.

Wie man mehrere Namen korrekt auf einem Briefkasten angibt?